komplementärARCHITEKTUR-RAUMmanagement

IRENE POLLAK

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Eine wahre Geschichte.
Erst viele Jahre später, eigentlich erst unlängst, ist mir diese, meine, Aussage vor dem Hintergrund meines Berufes als doch recht vielsagend aufgefallen.

Ich mochte Häuser offenbar schon immer.
Meine Träume spielen sich immer an gestalteten Orten ab.
Oft kenne ich meine "Traum-Häuser" aus früheren Träumen und erkenne sie auch wieder.
Das Haus, in dem ich träume, hat immer etwas mit meinem Trauminhalt und seiner Bedeutung zu tun.

Ich mag Häuser einfach.
Ich mag das Gefühl, dass mich eine gebaute, gestaltete Struktur umgibt.
Ich mag das Wissen, dass sich hinter, unter der Oberfläche ein funktionierender Stoffwechsel verbirgt.
Ich mag das Wissen, dass die mechanischen Gesetze in der technischen Konstruktion eines Dachstuhles ebenso gültig sind, wie in der meiner eigenen Wirbelsäule.
Ich mag es, Spuren zu hinterlassen.
Ich mag das Gefühl, dass ich selber die Formeln kenne, meine Umwelt zu gestalten, zu beeinflussen.
Ich mag Verantwortung.
Ich mag Kommunikation und Austausch.
Ich mag Prozesse, ich bin gern Teil einer Entwicklung, deren Ergebnis mich selber möglicherweise überraschen wird, ich steuere diese Prozesse aber auch gern - damit die Überraschung nicht allzu überraschend wird ;-)